Queen Esther Marrows feat. The Harlem Gospel Singers & Band
ja, was soll ich dazu schreiben. Mir fällt nichts großartig ein außer
Ich war kein Anhänger von Gospel und werd es sicher in absehbarer Zeit nicht sein. Aber die Show war einfach der Hammer. Stimmgewaltig, teilweise auch körperlich gewaltig ;-), geniale Band (inzwischen achtet man ja sehr auf die einzelnen Instrumente), geniale Bewegungen der Protagonisten und insgesamt einfach mitreißend.
Die ersten 15-20 Minuten benötigte ich, um mich darauf einzustimmen. Man hat Witze gerissen, schliesslich geht man da ja nicht allein hin, und sich lustig gemacht. Aber nach und nach ging das Publikum mit und man konnte nicht anders, als wenigstens mitzuklatschen und später die ein oder andere Extremität im Takt mitzubewegen.
Was mir etwas gegen den Strich geht, worüber man allerdings irgendwann auch hinwegsehen muss, sind die Texte… “praise god” - “god loves us” - “god teaches us” - “god needs us” - “jesus will come” - blahblahblah.
Als Atheist hab ich damit leichte Probleme und fühl mich etwas fehl am Platz. So in der Art stell ich mir ein Seminar bei Scientology vor
ABER: man muss es einmal gesehen haben. Ich würd mir das auch ein zweites Mal anschauen… 48€ für netto 2 Stunden klingen viel, sind es aber nicht.
Weitere offizielle Informationen: THGS Homepage
Am 22. Januar 2008 um 08:22 Uhr
Die Texte wären für mich auch nix, aber die Musik fand ich schon bei Fernsehberichten super.
Aber als Agnostiker bzw. Atheist sind wir da ja tollerant