- neue gebrauchte Waschmaschine gekauft
- jüngste Schwester mütterlicherseits hat ihre Beziehung aufgegeben
- älteste (aber immer noch jünger als ich) Schwester mütterlicherseits hat ihre Beziehung aufgegeben – sie ist inzwischen mit einem Feuerwehrmann zusammen
- sehr schönes Akustik-Konzert von ASP in der Passionskirche in Kreuzberg besucht
- Wasserschaden in der Wohnung und beim Nachbarn dank defektem Wasserhahn gehabt
- an Weihnachten Geschenke von Sarah abgefackelt
- Rock gekauft (für mich!)
- tolles Konzert von Subway to Sally besucht
- das schlechteste Silvester aller Zeiten “gefeiert”
- direkt ab 01.01.09 eine verdammt geile (…) 4tägige Grippe gehabt
- neue Matratze fürs Bett gekauft
- neues riesengroßes Sofa bestellt
- immer noch laufende Diskussion um Farben und Anstrich des Wohnzimmers führen
- vor 2 Tagen wieder mal mit Rauchen aufgehört
- Warhammer wieder sein gelassen
- in der weltweiten Liga (ca. 1,7Mio Spieler) von Trackmania Nations Forever auf Platz ~20.000 vorgearbeitet
- World of Warcraft Wrath of the Lich King (fast komplett) durchgespielt
ansonsten eigentlich eher sehr entspannt….. und bei euch so?
..sagte schon John F. Kennedy.
Das darf ich nun auch von mir behaupten. Auf meinem Ausweis pappt nun ein kleiner Aufkleber mit neuer Anschrift, neuer Stadt, neuem Leben, welcher nur unter Anstrengungen dort hinfand. Meine erste Amtshandlung in Berlin wurde von einer fürchterlich netten, sympathischen Beamtin nahe dem Rentenalter ausgebremst. “Ausfüllen!”brummt es liebevoll von der anderen Schreibtischseite zu mir herüber. ..Ja natürlich..ausfüllen..jawohl..aye! Und ich hätte da noch gerne einen Zweitwohns…”AUSFÜLLEN” *klatsch* Gelber Antrag vor meiner Nase. Hmm ja auch der wird ordnungsgemäß ausgefüllt. “Geburtsurkunde!” Ja wie jetzt? Ich hab eine ganz klar aber…? “Brauchense nur für Dokumente, jetzt nicht, GLÜCK GEHABT” aaaaaaaaaaaah uns ist wohl nach Spässchen, Ha ha.
Nach gefühlten 5 Stunden, es war eigentlich nur eine, lasse ich meine nette Sachbearbeiterin mit ihrem Ostfriesentee allein und gehe meine Wege, die mich, wie solls auch anders sein an einem 1-Euro-Laden vorbei führen. NA was solls, pleite bis aufs letzte, aber als Berliner muss ich ja meine Pflicht tun und die Berliner Wirtschaft ankurbeln. Ergebis: ich bin nun ein Berliner mit 2 neuen Müsli-Schüsseln und einem Kuchenteigausschaber (wie auch immer der Küchenfachbegriff dazu lauten mag).
So, was nun. Ich brauche Arbeit, ganz klar. Also stürze ich mich voller Elan auf die Kleinanzeigen im Internet und finde eine Internetfirma am Potsdamer Platz. Sie suchen neue Mitarbeiter für Ihre Hotline. Naja Telefontussi muss ja nichts schlechtes sein, also rief ich an. Sehr netter Mann am Telefon, machte mir sofort Hoffnungen, versprach Aufsteigschancen, gab mir einen Vorstellungstermin. Na das war ja schonmal einfach. Am besagten Termin finde ich mich dann mit 9 andern Bewerbern in der Firma ein. Nette Vorstellung der Firma, erklären der Aufgaben, Kunden die Ihr Einverständnis gaben anrufen und für die hauseigenen Tarife freischalten. Ja das klingt doch gar nicht so verkehrt. Also melde ich mich zur Schulung und zum Probearbeiten an. In der Schulung werden Tarife besprochen und der Gesprächsleitfaden wird gemeinsam durchgegangen. Meine erste Frage: Bekommen die Kunden bei diesem Leitfaden auch eine Chance Nein zu sagen? Antwort der ziemlich unsympathischen Schulungsleiterin: Nein, die WOLLEN doch, dass wir sie anrufen. Aso, naja leuchtet dann ja ein. Etwas später kommt der Datenschutzbeauftragte des Unternehmens hinzu, erklärt die üblichen Vorgehensweisen im Ungang mit vertraulic…*schnarch* und kommt etwas später dann zu den “Einwilligungen” der Kunden. Diese wurden allerdings nicht bewusst (so wie von Miss Sympathie erklärt) sondern eher unterbewusst durch igendein Häkchen an der falschen Stelle im Internet gegeben.
AHJA so ist das also…Naja aus der Telefontraining Sache kam ich nun nicht mehr raus. Nun standen also 2 Stunden üben am lebenden Objekt auf dem Programm. Ich halte mich immer fein an den Gesprächsleitfaden aber leider hatte ich da die Rechnung ohne die erbosten Telefonpartner gemacht. Vom einfachen “Kein Interesse” *klack* aufgelegt, über “möchte keine solchen Anrufe mehr!” bis hin zum drohen mit dem Anwalt war alles dabei. Leider auch ein Jahrgang ´41 Opa, der mir die Geschichte mit ganz toll und ganz billig abkaufte. Nach einigem Hin und Her kam ich dann zum angestrebten Tonbandmitschnitt auf dem Opa erklärte, dass er das Produkt kaufen will. Juhu, der arme Mann kann nun telefonieren, für sensationelle 34,99 im Monat. Was ein Schnäppchen……Tut mir leid Opa.
Schon beim verlassen der Firma plagte mich ein unendlich schlechtes Gewissen und ich war den Tränen nahe. (Das mit dem heulen muss ich noch in den Griff kriegen, wer sogar bei Gold für die deutsche Dressurmannschaft heult kann nich ganz bei sich sein, aber das ist ne andre Geschichte…) Nach Rücksprache mit der Familie stand also schon kurz nach dem verlassen der Firma fest: Ich kanns nicht. Ich bin ein Weichei und nicht kaltschnäuzig genug um noch mehr Opas auf dem Gewissen zu haben. Gesagt, getan, am nächsten Tag geh ich hin und unterschreibe meinen Aufhebungsvertrag.
Einziger Lichtblick: die Mitschülerin einer Freundin aus Hessen saß, wie sich später heraus stellte auch mit in besagter Schulung (..Kam mir doch gleich so bekannt vor..) und mit Freude hörte ich 2 Tage später, dass auch sie wieder gekündigt hat, weil sie keine Leute verarschen kann ![]()
Ende vom Lied: Ich weiß dass ich nicht die Einzige bin und bin nun um eine Lebenserfahrung reicher ( (c) Marco)
So…vielmehr gibt´s aus meinem Berliner Leben nun auch schon nicht mehr zu berichten. Gut, wir hatten eine super gelungene Einweihungsfeier. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle für den ekelhaften Gestank am Morgen, die versaute Küche und das viele Altglas….nein Spass bei Seite, DANKE allen für das wunderschöne Wochenende, die zahlreichen Mitbringsel und die gute Laune, mit der ihr unsere Wohung gebührend eingeweiht habt
Mehr werd´ich dazu gar nicht schreiben, die meisten die das lesen waren dabei, Bilder gibts bei Marco im VZ zu betrachten und somit verabschiede ich mich an dieser Stelle!
Liebste Grüße aus der Hauptstadt.
Seit Andys Beitrag sind nun schon 6 Wochen ins Land gegangen und….. Ja!!!! Antje und Andy haben es geschafft, sich gegenseitig unter Zeugen, und vertraglich festgehalten, das Versprechen zu geben, immer füreinander da zu sein und sich vom jeweils anderen knechten zu lassen (”Der Ring, sie zu….”). Ach, bin ich heute wieder ein Scherzkeks.
Die Hochzeit war echt super – super organisiert, super Location, super Stimmung und natürlich: ein wunderschönes Hochzeitspaar! Auch echt super, dass der Brautstrauss “zufällig” direkt zu meiner Liebsten flog!
Was war noch? Achja… 3 Wochen Urlaub vergingen wie im Flug – seit gestern wieder kräftig am arbeiten. Nette Leute am Wochenende endlich mal persönlich Nähe Stuttgart kennengelernt und schön durch Deutschland getourt.
Sarahs Einzug schreitet voran – diverses Mobiliar wurde schon gekauft, genauso wie Geschirr (”ich möchte XYZ aber jetzt kaufen, weil ich deine Geschirrauswahl auch akzeptiere!”) und ‘n bisschen Kleinkram. Herr Noch-Mitbewohner zögert seinen Auszug immer mehr hinaus. Ursprünglich war geplant, dass sein Zimmer zum 01. Juli frei wird – jetzt fängt sein Umzug am 30. Juli an und er will – kurz vor Eintreffen der ersten Kartons – am 01. August fertig sein…………. (man kann hier nicht genug Punkte hinschreiben!) Am 02. werden dann noch Sarahs Eltern mit weiteren Kisten eintrudeln und am 08. August gibt es dann eine hoffentlich schöne Feier mit Freunden.
In der Hoffnung, dass demnächst weitere Beiträge folgen werden (nicht nur von mir!)… ‘N schönen Tag noch!
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Hallo Leute,
seit über sechs Monaten sind wir nun am Planen und am machen. Während der ganzen Zeit hatten kaum einen Kopf für andere Sachen, als solche, die mit der Hochzeit und dem Umzug zu tun hatten. Und nun ist es soweit. Ich kann es noch gar nicht glauben. Ein halbes Jahr Vorbereitung und in 3 Tagen gehts los? Es ist ein tolles Gefühl, die Gewissheit zu haben, das beim wahrscheinlich bisher wichtigsten und vielleicht auch schönsten Tag im Leben von Antje und mir, alle guten Freunde dabei zu haben! Leider haben einige aus der Familie abgesagt, deren Anwesenheit schmerzlich vermisst werden wird, darunter Antje´s Oma, die gerade mit schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat und meine Cousine und ihr Lebensgefährte, die wegen einer schweren Krankheit des Schwiegervaters nicht kommen können.
Dennoch gehen wir mit Hoffnung und guter Dinge auf das Wochenende zu und freuen uns sogut wie alle mal wieder, und das auf einem Fleck!, zu sehen. Also dann, gehen wirs an! Die meisten Teilnehmer dieses Blogs dürfen wir ja am Samstag in Augustusburg als Gäste begrüßen, einige davon schon Freitag Abend zu einem kleinen! (denn wir möchten ja Samstag nicht mit Kater durchhängen) Umtrunk.
mfg
euer bald verheirateter Andy
Ps: das Einzige was wahrscheinlich nicht klappen wird, ist vermutlich das Wetter.
Vielleicht packt ihr euch lieber mal die Gummistiefel ein. 25% Regenwahrscheinlichkeit bis jetzt und eine voraussichtliche Maximaltemperatur von 17°C. Aber hey, hat auch was gutes, da schwitzt man sich wenigstens net tot und Fotos kann man auch in dafür vorgesehenen Räumen machen. Also halb so wild.. Das WE KANN KOMMEN \m/
Sers Leute,
mit dem gestrigen Tag ist nun endlich ein Kapitel (bis auf die Kaution) abgeschlossen, welches ich gern aus meinem Leben streichen würde. Ich bin ein Mensch, dem es sehr daran liegt Harmonie mit allem und jedem zu haben. Und meine Exvermieterin und ihr Sohn sind wirklich fast die einzigen, die es geschafft haben, dass ich aufgegeben habe Harmonie mit beiden zu suchen.
Alles begann damals als ich vor ca. 2 Jahren eingezogen bin. Auf Grund unseres ehrlichen und wertungsfreien Vorbringens von Wohnungsmängeln wurde gleich jene Antipathie erzeugt, dir mir im Grossen und Ganzen die letzten 2 Jahre über recht oft die Laune vermießte, bzw. uns nah an den Nervenzusammenbruch brachte. Immer wieder nur Schimpfereien, obwohl ich mich (und wir später gemeinsam) wirklich angestrengt habe immer freundlich und zuvorkommend zu sein. Nie kam ein nettes Wort, immer nur Sticheleien, Mecker, Knatsch und Tratsch. Als diese Personen durch meine Antje mal zur Rede gestellt worden, kam nur als antwort: “eigentlich haben sie ja Recht, dass wir den Herrn Schwarz schlecht behandeln und ein schlechter Mieter ist er auch nicht, aber wir können ihn nicht leiden und das ist halt so!” Hm, hallo? Alles klar?
Ok. Mit dem Auszug unserer freundlichen Nachbarn spitzte sich das Ganze dann auf den Gipfel des Eisberges hin zu. Hinterher erfuhren wir nämlich, dass unsere Exvermieter unsere damaligen Nachbarn auch nicht leiden konnten und diese ebenfalls massivst ärgerten. Nun waren diese leider weg und wir bekamen das volle Programm ab. Schliesslich sorgte letztendlich ein Filmabend, welcher im Schreiduell: Vermieter <> Me/Antje endete, für die Auszugsentscheidung.
Klar, auf Grund der geplanten Hochzeit von Antje und mir, welche am 14.6.08 stattfindet (
), hatten wir nun eigentlich schon genug Stress. Jedoch konnten wir den Psychoterror der Vermieter-Familie nicht mehr ertragen, weshalb nun zusätzlich so kurz vor der Hochzeit auch noch der kürzlich erfolgte Umzug dazu kam. GANZ EHRLICH! Keine Sache, die ich zum nachmachen empfehlen würde.
Zwischenbilanz vor Umzug:
- Psychoterror Vermieter
- Orgastress Hochzeit
- Orgastress Umzug (und damit verbundene Hochzeitsbezügliche Änderungen – omg, Memo an mich, die Meldebestätigung muss noch nach Sachsen…)
Natürlich kann sich ein normal verdienender Mensch keine Hochzeit parallel mit einem Umzug zusammen leisten, also muss ein Kredit her…
Stressbilanz Update:
- KREDITSTRESS *gna* (Antje hatte zum Zeitpunk der Beantragung des Kredites noch keinen Festvertrag und ihr Arbeitsvertrag lief nur noch bis ende April, natürlich wurde uns der Kreditantrag ohne Rückfragen abgelehnt und es gab keine Möglichkeit ein Schreiben vom Arbeitgeben zu erbitten und der Kreditbank zukommen zu lassen. Somit mussten wir einen komplett neuen Kreditantrag mit deutlich schlechteren (auf Grund der Marktlage oder dem Aussehen unserer Nasen, who knows?) Konditionen hinschicken und warten bis heute auf die Genehmigung. Es sieht zwar gut aus, jedoch ist das Geld noch lange net aufm Konto. Dieser Umstand beschert mir seit 3 Wochen ca. sehr viel unruhige bis schlaflose Nächte..
Ok, nun muss man ehrlicher Weise sagen, dass wir auch massig Glück gehabt haben.
- viele Sachen bezüglich der Hochzeit haben sich fast mal eben so erledigt.
- die geile Wohnung, welche jetzt unser neues Heim ist, haben durch nen absoluten Zufall gefunden, 2 Tage später hatten wir die Zusage, dass wir sie bekommen.
- supergute Freunde, ihr
, haben uns dann vergangenes WE geholfen, wodurch der Umzug eigentlich recht problemlos verlaufen ist. Hier an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an euch alle! *drück* - auf Grund der kurzfristen Auszugsentscheidung hätten wir 2 Monate doppelte Miete bezahlen müssen, was sich aber auf einen Monat verkürzt hat, da wir schnell eine Nachmieterin gefunden haben.
- etc.
Stressbilanzupdate:
- Bei der Übernahme des Umzugstransporters haben wir den damals noch klitzekleinen Steinschlag in der Frontscheibe nicht gesehen, deshalb auch nicht angegeben. Natürlich hat uns die Tansportervermietung daraus nen Strick gedreht und verlangt nun von uns die Entrichtung der zu Zahlenden Selbstbeteilung: Kostenpunkt 150 € CHAKA!!!111elf
Durch unseren Umzug sind wir mittler Weile für die Fahrt zur im Nachbarort befindlichen SBahn-Station mehr denje auf unser Auto angewiesen und was passiert am Sonntag auf dem Weg zur alten Wohnung? Natürlich, wir kommen in die Fänge des Blitzeisses, was zu einem vorn-links-lastigem Einschlag in der Leitplanke führte. Glück im Unglück, dass der uns recht dicht folgende Kraftfahrer schnell reagierte und lieber die rechte Leitplanke tangierte als unserem Kofferraum guten Tag zu sagen. Da bei ihm nicht viel kaputt war, verzichtete er glücklicher Weise auf eine Versicherungs-Lösung und auf das damit verbundene Warten auf den Freund und Helfer. (hoffentlich ruft der uns nimma an, mal sehn.) Und wir hatten noch ein wenig mehr Glück, Stossstange vorn links nur völlig zerkratzt und der linke Nebelscheinwerfer is kaputt, der Rest ist in tadelosem Zustand. Puh, nochmal Glück gehabt!
Bilanzupdate:
- Autoschaden und zwingender Besuch in der Werkstatt (was sicher wieder massig Geld kostet), weil die Hütt immer von selbst ausgeht.. prima..
Montag sollte dann die Abnahme der Wohnung sein und unser Exvermieter spielte sich wie die personifizierte Sauberkeit persönlich auf. ok, teilweise hatte er Recht, weil ein paar Sachen wirklich von uns vergessen wurden, jedoch hatte er sich päpstlicher als der Papst selbst und nahm uns die Wohnung natürlich nicht ab. Das schönste an Gesprächen mit diesem Beispiel perfektem sozialen Verhaltens ist es ja, wie herrlich abwertend mit einem gesprochen wird. Wirklich schade, dass der Kerl uns wegen der Kaution sprichwörtlich in der Hand hatte, sonst wäre mir ganz sicher einiges über die Lippen gerutscht. GRML…
Stressupdate:
- Wohnungsreinigungsstress (ich mein bissi is ja normal, aber bei dem Typen war klar, dass er GANZ GENAU hinschaut, nur um uns nochmal eins auszuwischen)
Die Nacharbeit erfolgte dann Dienstag über 6h lang bis kurz vor 0 Uhr. Warum so lange? Weil Antje und ich mittler Weile eine richtige Paranoia entwickelt haben, und alles am liebsten 20 mal geputzt hätten, damit wir die Wohnung Mittwoch endlich loswerden. Das GEILSTE überhaupt hat sich Gisela, unsere Exvermieterin, noch am Dienstag Abend geleistet. Wir, durch den Vermieter angetrieben, ordentlich am putzen und machen, Müll entsorgen und sonstwas. Dass wir da erst später was machen konnten liegt an unseren Arbeitszeiten und zum Saubermachen der alten Wohnung bekommt man ja net frei. Jedenfalls kommt die Abends in ihrem Rosa Rüschenschlafrock vor die Haustür, Antje kämpft grad mit ein bissi Pappe, und MAULT Antje voll, wie unverschämt sie/wir wäre(n), hier Abends noch was zu entsorgen, und dass doch bitte die Tür (das ewige leidlige Thema) zu schliessen sei. Antje darauf, dass wir leider nicht früher konnten. Darauf kamm von der Hexe nur, dass wir doch freinehmen könnten, dreht sich um, und lässt die Tür selber offen und rennt förmlich die in Ihre Wohnung und schliesst panikartig zu. Is klar, man kann ja so ohne weiteres ganz spontan weil dem Vermieter hier und da was nich gefällt noch mal am liebsten ne Woche Urlaub oder so dranhängen. Wenn man in Antje´s Job einen Tag frei haben will, muss man schon 1-2 Monate vorher kommen. Als Antje diese blöde Exvermieterinnen-Aussage ihrer Cheffin erzählte, musste die lauthals lachen.. o_0
Hallo? Gehts noch? Die Frau hat es nicht fertig gebracht mich in Frieden einziehen zu lassen, es war ihr überhaupt nicht möglich mich / uns da 2 Jahre lang auch nur irgendwann mal in Frieden wohnen zu lassen, und jetzt schafft sie es nicht mal uns in Frieden ausziehen zu lassen? Was sind das für Menschen!? Antje war nach dem Abend nervlich völlig ab Ende und wir sind froh das wir mit dieser, man verzeihe mir an dieser Stelle das Wort, ARSCHLOCHFAMILIE, nichts mehr zutun haben müssen.
Mittwoch machte er mich dann noch hier und da ein wenig runter, motzte nochmal kräftig rum, ich mein, er wusste wohl, dass das die letzte Chance ist, mir / uns nochmal was reinzudrücken, nahm jedoch dann widererwarten die Wohnung ab und unterzeichnete eine formlose Abnahmebestätigung. \m/
Yeah, endlich ist der Mist mit diesen Personen vorbei, naja fast, brauch offensichtlich noch sein Signum auf dem Verpfändungsvertrag des Kautionskontos, und da werd ich wohl ne weile bohren dürfen.
Da dieser Mist hier nun so gut wie beendet ist, scheint sich nun doch noch alles zum Guten zu wenden. Kreditantrag scheint io zu sein, und liegt schon beim Cheff zum abnicken. Kaution dürfte wir mit bissi Geduld komplett zurückbekommen was zumindest gleich mal die Autogenesung positiv beeinflussen wird. Die Wohnung und die neuen Vermieter sind absolut klasse. Antje hat ihren Festvertrag sicher und ich bekomm demnächst (mal sehn wann) endlich ne ordentliche Gehaltserhöhung. Da der Umzugsstress rum is, kann ich mich endlich wieder um Vorbereitungen für die Hochzeit kümmern, was in kürze zu Anfahrtsskizzen und Kontaktaufnahme mit allen Gästen gipfeln wird. Dank Crishies Hilfe kann ich auch eine Renaissance-Musi-CD fertig machen, die dem Standesamt Augustusburg incl. unserer Meldebestätigung noch zur Verfügung gestellt wird.
ALLES WIRD GUT!
*hope*
ps: hab ich erwähnt, dass ich Organisatorisches bis aufs Blut hasse?
Ein paar Wochenenden sind inzwischen vergangen und es gibt (leider!!!!) Neues zu berichten. Die Vorgeschichte selbst könnt ihr hier lesen.
Was ist geschehen?
Der alte Vermieter bestätigte mir, dass die Nebenkostenabrechnungszahlung beglichen wird. Der neue Vermieter schrieb vor Ostern, dass die immer noch ausstehende Miete ebenfalls auf mein Konto überwiesen wird. Ok.
Der Ex-Vermieter hat die Nebenkostenabrechnung 3 Tage nach Bestätigung beglichen und mit ihm bin ich nun um Reinen und zufrieden.
Doch der neue hat sich wieder mal einen Fauxpas geleistet… Ich dachte mir, da bis zum 31.03. nichts auf meinem Konto passierte, dass die Zahlungen wohl zum nächsten Abrechnungslauf (zeitgleich zum Mieteinzug) erfolgen würden… Heut schau ich in meine Kontobewegungen und was sehe ich?!! Keine Miete überwiesen, dafür 2 eingezogen!!!! Einmal mit dem alten Betrag vor der Mieterhöhung und einmal den aktuell gültigen Mietbetrag…
Ich verleihe kraft meines nicht vorhandenen Amtes, der EB Commercial ein SCHILD!!!!!
HAAAAARRRRRRRRRRRRR!!!!!!!!
Eine Reise meines Geldes ohne Wiederkehr? Ich weeß es nich…
Es war einmal vor langer Zeit (Herbst 2007). Mein damaliger Vermieter kündigte an, dass er das Haus, in dem ich wohne, weiterverkauft. Soweit so gut. Irgendwann im Oktober kam eine SnailMail vom neuen Besitzer/Vermieter, dass ich doch bitte eine Vollmacht zum Lastschrifteinzug der Miete erstellen solle, was dann auch umgehend geschah. Die Zeit verstrich bis Mitte Februar – ein Briefchen meiner Bank trudelte ein mit der Bitte, doch einmal meine Kontobewegungen zu überprüfen, da die Ausgaben seltsam Höhen erreichten, die durch den monatlichen Salär nicht mehr abgedeckt wurden. Nun dachte ich mir: Häh?! WTF? Wasn da los? Soviel geb ich doch gar nicht aus. Also schnell mal Onlinebanking gestartet und nach ein paar Minuten rumrechnen und rumgucken überkam mich ein panischer Lachanfall.
Mir war entfallen, dass ich an den bisherigen alten Vermieter die Mieten per Dauerauftrag überweise und den Dauerauftrag noch nicht gelöscht habe. Schnell diesen entfernt und die Bank angerufen, was man da machen könne. Tja, leider sind solche Überweisungen nur bis maximal einen Tag rückholbar. Fluchen. Beim Vorvermieter angerufen, um die Sache zu klären. Gut… einige Tage verstrichen. Ein Kontoauszug des internen Mieterkontos des Vermieters wurde mir zugetragen. 4 Mieten und eine Betriebskostenrückerstattung sind noch offen zu meinen Gunsten. Cool, dachte ich mir – das ist Geld, mit dem ich nicht so wirklich rechnete, das gibt ja wieder fett Kohle. Vorvermieter meint am Telefon, dass er sich um alles kümmert – ich habe meine Kontoverbindung, da ich darum gebeten wurde, übergeben und… wartete. 3 Wochen gingen ins Land und jeden 2ten Tag prüfte ich mein Konto auf entsprechende Bewegungen. Nix. Null. Niente.
Wieder angerufen und eine mir den Puls auf 180+ beschleunigende Antwort bekommen: “Ihre zuviel bezahlten Mieten haben wir an den neuen Vermieter überwiesen. Vor 2 Wochen schon“. Wäre die Frau nicht so freundlich und hätte mir gegenüber gesessen… ich hätte für ihre Unversehrtheit nicht garantieren können.
OK. 2 Tage Sammeln.
Beim neuen Vermieter angerufen und gefragt, was er da machen kann. Erste Antwort war: “Ich kann da leider keine Eingänge feststellen” (Mein Hals schwillt an…). Wir einigten uns darauf, dass die Daten geprüft werden und sie sich umgehend meldet. Eine Woche ging wieder mal ins Land also rief ich an. “Tut mir leid, wir kümmern uns umgehend darum!” Am gleichen Tag noch erhielt ich eine Mail, in der scheinbar freudestrahlend verkündet wird, dass sie die Mieterüberzahlungen gefunden haben und sie diese mir umgehend überweisen werden. Nach erstem Überfliegen der Mail schwoll schon wieder mein Hals an -> warum nur 3 Mieten? HALLLLOOO?! Erstmal zurückgeschrieben, dass sie nichts tun sollen bis ich mich wieder melde. Geschrieben, getan… Vorvermieter angerufen und erklärt, dass der aktuelle Vermieter seine Buchhaltung nicht im Griff hat. Neuen Kontoauszug des Vorvermieterkontos angefordert und gesehen, dass die Mieten in Stücken überwiesen wurde… nunja – kann ja mal passieren, dass der neue Vermieter dann nicht sofort alles findet. Zuhause Kontoauszüge durchforstet, kopiert, zusammengeschnippelt, ebenfalls Online-Kontoauszüge, diese zusammengebaut zu einem entsprechend langem Dokument inkl. Tabelle, wann welche Zahlung an wen von mir erfolgte und hingeschickt. Nun warte ich wieder….. mit ungefähr 74m dickem Hals.
Achja: beim ersten Gespräch mit dem ersten Vermieter stellt sich heraus, dass ja (vertraglich festgelegt) eine Mieterhöhung ab Februar 2008 zutrifft. Meinerseits kein Problem, aber ich wurde gefragt, warum ich die neue Miete nicht überweise, sondern nur den alten, etwas geringeren Betrag. Da musste ich meine Antwort schon wieder mit “ÄÄÄhhhhhmmmmm…….. <5 Sk. Pause>.. also” beginnen und erklären, dass die Mieten per Lastschrift eingezogen werden. Ok – dieses Thema geklärt.
Beim zweiten Anruf (Nachfragen, wie denn der Bearbeitungsstand aussieht) die gleiche Frage von der gleichen Person. Ich wieder “ÄÄÄhhhhhmmmmm……..“. Thema nochmal erklärt.
Abends dann die o.g. Email (von, ratet mal!, der gleichen Person am Telefon) in der wieder geschrieben wurde, dass ich doch bitte die nächsten Male die Miete in der aktuellen Höhe überweisen solle. Wieder in der Antwort das Thema erklärt. Heute kommt immerhin die Info, dass sie die Einzugshöhe agepasst haben. Juhu!
Bin gespannt auf die Dinge, die da noch kommen werden…
Nachtrag
Eben die Info bekommen, dass das Geld KOMPLETT unterwegs zu mir ist. *Feier*

Wir haben uns in Deutschland an die abenteuerlichen Nachwehen der feministischen Sprachkritik gewöhnt, die aus der Kombination von Schreibfaulheit und politischer Korrektheit kommen: die ganzen -Innen-Worte wie ArbeiterInnen oder ÄrztInnen (den Vogel schoß eine Bekannte ab, die aus dem neutralen Wort Mitglied die Mitgliederinnen machen zu müssen glaubte
), die Amtmännin und dergleichen mehr. Da ich häufig mal mehr oder minder öffentlich reden muss, bin ich mir der Thematik zumindest bewusst und versuche so gut es geht damit umzugehen.
Letztens hatte ich einige Vorträge vor skandinavischen Versicherern. Heikel, dachte ich mir, da die Gleichberechtigung in Skandinavien ja doch viel weiter fortgeschritten ist. Der Beweis saß auch im Raum: noch nie sah ich so viele weibliche Vorstände auf einmal (normalerweise sind selbst einfache Führungskräftinnen
die Ausnahme). Ich immer brav mein "he or she" abgeliefert – bis mir die Damen zu verstehen gaben, dass ich das ruhig sein lassen könne, sie wüssten, was gemeint ist, wenn ich nur "he" sage. Und später bei der Abendveranstaltung erfuhr, dass das nicht nur reine Höflichkeit war – es ist schließlich "nur Sprache".
Und die Moral von der Geschicht? Vielleicht geht es den Sprachkritikern der Emanzipation weniger um Gleichberechtigung, sondern mehr um Abgrenzung…?
Ich denke mal jeder kennt diese Tage, in denen man lieber wieder ins Bett zurück gekrochen wäre, kurz nachdem man auf der Arbeit aufgeschlagen ist. Wenn man diese Tage auf Wochen ausdehnen würde, habt ihr einen ungefähren Eindruck wie es bei mir zur Zeit läuft…
SAP,oder in Fachkreisen auch “Scheiß aufs Personal” gennant, ist hier das Zauberwort welches mich jeden Morgen nahezu jubilierend zur Arbeit fahren lässt. Ich denke ohne Sarkasmus wäre ich in letzter Zeit eingegangen
Wie schön die Politik doch von Werbung beeinflusst werden kann… Wir hatten ein ausgezeichnetes Personalinformationssystem, in dem wir unsere Mitarbeiter gepflegt hatten, bis… ja bis irgendwer den tollen Begriff “integratives System” aufgeschnappt hatte und im Rat ohne groß nachzudenken beschlossen wurde, dass dies doch eine feine Sache ist wenn alle Abteilungen nur noch ein Softwareprodukt nutzen müssen. Wenn man nicht an der Umsetzung beteiligt ist und man sich auch keine Gedanken um eben diese machen muss, klingt das natürlich auch super. Anders sieht es für die armen Schweine aus die es umsetzen müssen und da komme ich dann ins Spiel…
In jedem Sachgebiet mussten sogenannte Key-User ernannt werden. SAP-Spezialisten die als Schnittstelle zwischen den Modulbetreuern und den Usern installiert werden, da die Modulbetreuer und normalen User in ihren Bereichen ja quasi Fachidioten sind und man eine Vermittlungsstelle braucht. Noch dazu ist man natürlich auch Multiplikator und musste Schulungen für seine Mitarbeiter durchführen etc…
Eines Morgens stand also auf einmal mein Chef im Büro… Da die restliche Abteilung schon ein wenig in die Jahre gekommen ist und ich quasi eh schon erste Anlaufstelle war bevor man sich in der IT-Abteilung gemeldet hat, fragte er mich ob ich Lust auf dieses Projekt hätte. Klang für mich im ersten Moment super, da ich ungerne “nur” Nutzer bin und auch die Hintergründe kennen möchte. Mittlerweile bin ich mir jedoch fast sicher, dass mein Chef ein Seelensammler des Teufels ist und ich zum damaligen Zeitpunkt meine Seele verkauft habe…
Das “Projekt” ist natürlich auf die normale Arbeit draufgepackt worden. Auch erste Berichte der Beratungsfirma die aussagten, dass dieses Projekt die Keyuser zu 70% komplett binden würde, hatte niemanden dazu veranlasst einmal über eine Umverteilung von Arbeit nachzudenken. Man man man müssen die eine gute Meinung von uns Key-Usern haben was unsere Belastbarkeit angeht.
Nach kurzer Zeit konnte man auch schon sehen, wie Recht die Firma KWP doch da hatte. Dadurch dass Daten übernommen werden müssen und das SAP-System aufgrund der Tatsache dass es nicht nur als Abrechnungsprogramm, sondern auch als Personalinformationssystem von uns genutzt werden soll, musste es nahezu komplett an uns angepasst werden. Prozesse mussten dargestellt werden, Maßnahmen gestrickt, Fehler korrigiert… All dies führte zu stundenlangen Besprechungen, 1,7 Millionen Mails, etlichen Seminaren und dutzenden von Krisensitzungen. Ach ja ein Handbuch sollten wir als Fachkräfte natürlich auch noch schreiben…
Die normale Arbeit die man natürlich auch noch hatte, habe ich in Kategorien aufgeteilt da man Prioritäten setzen musste.
- Stapel 1 ist der “Ach du Scheisse, hab ich vergessen und muss ich unbedingt noch machen”-Haufen der sich im Laufe der Zeit auch gut gemacht hat muss ich sagen, zumindest wenn man dicker werden als “gut gemacht” tituliert.
- Stapel 2 ist der “Dringender Scheiss der brennt”-Stapel der auch zeitnah bearbeitet werden muss.
- Stapel 3 ist mein “Just in time, auch wenn du höchstens noch eine Woche Zeit hast”-Stapel, welcher nach einer Woche momentan einfach in Stapel 2 übergeht.
- Ja und meinen Lieblingsstapel 4 gibts da auch noch welchen ich “Da komm ich vielleicht nächstes Jahr zu”-Stapel genannt habe.
Und so weiß ich jeden Morgen wenn ich aufstehe schon, dass ich gleich erstmal meinen W20 rausholen kann um zu schauen was ich heut so mache, auch wenn ich schon fast sicher weiß, dass ich da eh nicht zu kommen werde, da wieder irgend ein SAP-Kram auf mich warten wird. Freue mich auf jeden Fall schon darauf meine Überstunden die ich gemacht habe abfeiern zu können wenn das Projekt gelaufen ist, was dann irgendwann im Jahre 2027 sein dürfte.
Aber das positive an dieser Situation ist auch zu sehen… Man freut sich über alles positive nach der Arbeit
So kamen mir gestern nachdem ich feststellen durfte, dass meine neue Fr!tzBox (7270) nicht mehr dauernd die DSL-Verbindung verliert (nach Firmware-Update) schon fast die Tränen vor lauter Rührung
Musste doch mal testen, ob der Windows Live Writer auch hier funktioniert. Tut er, Wordpress scheint sogar autokonfiguriert zu sein.
Kurzer Post heute von mir, es gibt so viel zu tun und zu schreiben, da muss man eins nach dem anderen machen. Was wollt Ihr denn mal lesen? Ich dachte an eine Fortsetzungsgeschichte – die Waldfee hat sich in meinem Kopf wieder bemerkbar gemacht…
Letzte Worte…